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letzter Beitrag 24 Mai 2015 11:14 von  Hajo Imgrund
Differenzialsperre
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24 Mai 2015 11:14

    Hallo zusammen,

    mein Morgan läuft super gut (hat allein heute wieder mal 400 km unter die Räder genommen), aber ich habe da mal eine grundsätzliche Frage:

    Ich habe wo gelesen, dass das Öl im Ausgleichsgetriebe alle 5.000 km gewechselt werden muss, und das auch am besten noch mit einem sündhaft teuren Zusatz. Der Grund dafür dürfte sein (in einem normal Differenzial ist ein Ölwechsel normalerweise gar nicht nötig), dass die Rutschkupplung der Differenzialsperre Abrieb produziert.

    Meine Frage: Ist das auch bei sehr "ziviler" Fahrweise erforderlich? 

    Ich fahre meinen 77er Plus8 durchweg "unsportlich", d. h. Cruisen in niedrigen Drehzahlen auf Drehmoment (immer so um die 2.000 bis höchstens 3.000 Touren). Wenn ich mal (selten) aufs Gas gehe, dann nur auf gerader Strecke. Die Situation, dass das zweite Hinterrad in Sachen Schlupf gefordert wird, tritt für meine Begriffe selten bis nie ein. Von daher meine ich, dass ein Ölwechsel in solch kurzen Intervallen absolut überflüssig ist. Bestätigt fühle ich mich durch die Erkenntnis, dass das Differenzialöl in meinem Auto auch nach rd. 9.000 km noch völlig klar aussieht (habe es spaßeshalber einfach mal rausgelassen und anschließend wieder eingefüllt).

    Aber vielleicht habe ich da ja was falsch (oder gar nicht) zum Thema Differenzialsperre verstanden. Für freundliche Aufklärung bin ich dankbar.

    Viele Grüße

    Hajo Imgrund



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    25 Mai 2015 10:28
    Hallo,

    in die gesperrte Hinterachse gehört ein spezielles Oel, was aufgrund der Lamellensperre auch unbedingt nötig ist.
    Ob der Oelwechsel nun tatsächlich alle 8000 km, wie vorgeschrieben, nötig ist, hängt sicherlich auch ein bisschen vom Einsatz und von der Oelqualität ab.
    Oft wird ein "normales Hypoid-Oel" eingefüllt, dazu dann den "sündhaft teuren Zusatz".....
    Wir verwenden ausschließlich spezielle Oele (also ohne weiteren Zusatz), bzw. eins davon, geeignet für lmmellengesperrte Achsen, und wechseln wie vorgeschrieben.

    Denn ich weiß wie teuer und aufwendig Hinterachsreparaturen sind, da ich diese recht häufig mache.

    Freundliche Grüße,

    Matthias Kreyes




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    25 Mai 2015 11:49

    Danke für die Information.

    Ich kann anhand der letzten Inspektionsrechnung (wurde vor meiner Zeit durchgeführt) erkennen, dass dieses Spezialöl in die Hinterachse verfüllt wurde, und ein 5-Liter-Kanister desselben zuzüglich Zusatz steht seit Längerem in meinem Regal. Ich bringe es aber einfach nicht übers Herz, das Öl zu wechseln, obwohl ich der Überzeugung bin, dass dies (noch) nicht nötig ist.

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